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Mit großer Bestürzung und in tiefer Trauer hat uns die Nachricht erreicht, dass mit Walter Wagner ein in doppelter Hinsicht großer Mann am 2. April 2020 nach langer Krankheit von uns gegangen ist.

Seine direkte aber herzliche Art führte dazu, dass er sich stets Respekt verschaffte. Gleichzeitig war er aber immer von ganzem Herzen für die Menschen da und hat den Verein klug und zielgerichtet 11 Jahre lang als Obmann geführt. Auch nach seinem Rückzug unterstützte er den neuen Vorstand jederzeit mit Rat und Tat.

Walter: Wir werden dich stets in guter Erinnerung behalten.

 

 

 

Walter Wagner trat am 22. Oktober 1993 dem Heimgartenverein bei. Er war damals 49 Jahre alt und betreute Parzelle 68. 1997 wurde er zunächst zum Schriftführer unter Obmann Harald Walter gewählt, bevor er 1999 selbst Obmann wurde und die Geschicke des Vereins lenkte.

 

Seine größte Leistung war der Bau des Geräte- und Ausgabeschuppens, von 2001-2002, der bei den zahlreichen Sommerfesten und anderen Feierlichkeiten gute Dienste leistet und zudem in einem eigenen Abteil die sichere Unterbringung der vereinseigenen Werkzeuge und Geräte ermöglicht.

 

Walter Wagner gelang es auch, auf der Nordseite des Heimgartenareals eine genaue Klärung der Vereinsgrenzen herbeizuführen und den Zaun zurückzusetzen, so dass in weiterer Folge die Zaunpflege möglich war, ohne mit dem Anrainer in Konflikt zu geraten. Im Jahr 2010 trat er nach 11 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurück und Heidi Schmitt wurde als seine Nachfolgerin gewählt.

 

Er übergab einen finanziell gut situierten Verein mit sehr gepflegter Infrastruktur. Beruflich tat er beim Bundesheer Dienst, wo er offenbar gelernt hatte, sich Respekt zu verschaffen und Regeln ernst zu nehmen. Trotzdem agierte er pragmatisch und verständnisvoll zum Wohle der Mitglieder und des Vereins. Als geschätzte Persönlichkeit hielt er noch immer Kontakt und nahm an Veranstaltungen des Vereins teil.

 

Im Jahr 2010 erhielt Walter Wagner eine Ehrung des Landesverbands für seine langjährige und aufopfernde Tätigkeit als Obmann des Heimgartenvereins Feldkirchen.

 

Als ihm die Gartenarbeit schließlich auch zu viel wurde, übergab er am 24. November 2010 nach 17 Jahren die Parzelle an seine Nachfolgerin.

 

In der Jahreshauptversammlung 2011 des Heimgartenvereins Feldkirchen wurde er zum Ehrenobmann ernannt. (1)

 

Der Kontakt und das gute Verhältnis zum Verein und den Mitgliedern blieben auch danach bestehen. Soweit es sein Gesundheitszustand zuließ, beteiligte er sich an Versammlungen und besuchte uns gemeinsam mit Burgi bei Festen und anderen Gelegenheiten.

 

(1) Quelle: Heidi Schmitt, Erich Skof (2014) Heimgartenverein Feldkirchen aus: Feldkirchen bei Graz - Geschichte unserer Marktgemeinde - Band III; Hrsg. Ingo Mirsch